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Als Eradicator 2024 das Green Hell Festival betreten haben, war ziemlich schnell klar: Das hier wird keine nette Kaffeefahrt, sondern eine gezielte Abrissmaßnahme. Die Jungs aus Lennestadt haben ihren hochtechnischen Thrash Metal nicht einfach gespielt – sie haben ihn wie eine präzise geführte Kettensäge durch das Festivalgelände gezogen. Riffs messerscharf, Drums schneller als der Puls nach der dritten Warmdose, und ein Sound, der klang, als hätte man Bay Area und Ruhrpott in einen Proberaum gesperrt und abgeschlossen.

Eradicator haben nicht gefragt, ob sie dürfen – sie haben einfach geliefert. Thrash Metal ohne Schnickschnack, aber mit genug technischer Finesse, dass auch Musiker im Publikum kurz aufgehört haben zu moshen, um anerkennend „Alter…“ zu murmeln.

Und jetzt, 2026, kommen sie wieder. Gleiche Band, gleiche kompromisslose Haltung, nur mit noch mehr Druck auf dem Kessel. Das wird kein Konzert – das wird ein kontrollierter Kontrollverlust. Und genau deshalb lieben wir es.