Kein dumpfes Bauernhof-Geklapper, kein Traktor, der röhrt wie ein schlecht gelaunter Troll. Nein: Man hört sphärische Gitarrenflächen, die sich wie Nebel über die Baumwipfel legen, und donnernde Soundwellen, die irgendwo zwischen Post-Rock und Post-Metal schweben. Und genau da kommen SARKH ins Spiel.
S-A-R-K-H, bitte sehr. Die Band aus dem Westerwald. Das H ist wichtig. Es steht nicht für „Hoffentlich mögen die Leute uns“, sondern eher für „Himmelherrgott, was bauen die da eigentlich für Klanglandschaften?“. Diese Musik hat Erde unter den Fingernägeln, Moos im Bart und eine epische Weite, die nur entstehen kann, wenn man sein Pedalboard öfter im Wald als im Proberaum auslegt.
Und das Beste: SARKH brauchen keinen Sänger. Keinen Schreiberling, Instrumental, pur, atmosphärisch. Drei Menschen, die ihre Instrumente so sprechen lassen, als hätten sie heimlich eine Abmachung mit den Elementen. Wer braucht Worte, wenn die Gitarrenschichten ganze Geschichten erzählen?
Historisch gesehen bespielt die Band seit Jahren die Bühnen des Landes – und jetzt auch unsere wunderschöne, grünste-der-grünsten Lichtung. Genau dort werden SARKH ihre Klangwände aufbauen, um uns mitzureißen.
Wir sind begeistert. Wirklich. Nicht nur dieses „ja ja, die sind auch gut“-Begeistert, sondern das ehrliche, ehrfürchtige „Verdammt, DAS ist Musik, die uns die Nackenhaare hebt“-Begeistert.
Also: Kommt auf die Lichtung, legt euch ins Gras (oder stellt euch breitbeinig wie es sich für Metaller gehört) – und lasst euch von SARKH durchschütteln, tragen, schwebend entführen.
Es wird sphärisch. Es wird gewaltig. Es wird gigantisch.











